Die Benutzung von Tinder entspricht einem Kondensat eines Club-Besuchs, das "Hot or Not"-Prinzip regiert: Man sieht sehr viele verschiedene Menschen (via Profilfoto), kann deren Attraktivität abchecken und beurteilen.Bei Gefallen wischt man nach rechts (dadurch signalisiert man, an einer Konversation interessiert zu sein). Finden sich zwei User gegenseitig attraktiv, gibt es ein "Match".

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Tinder ist sie aber treu geblieben: Mag sein, dass Nora wirklich nur noch dabei ist, um über peinliche Oben-ohne-Pics zu lachen.

Vielleicht aber ist ihr gar nicht bewusst, wie viel Spaß gerade dieses „Sich geil fühlen“ macht.

Nämlich, indem sie noch persönlichere Bilder einstellt („Sie sollten Ihre Interessen und Hobbys zeigen.“) und Ihren Profiltext ausfüllen („Überspringen Sie nie die Biografie, sondern erzählen Sie von sich! Und: Obwohl die Tinder-Macher nie eine Partnerbörse versprachen, sondern eine Plattform für „Freundschaft und alles andere“, ist es doch eine geworden.

Laut Fresenius haben 39 Prozent der befragten Frauen dort eine feste Beziehung gefunden.

Während Leonies Chat-Taktik bislang nicht aufging, scheint sie mit ihrem Foto alles richtig gemacht zu haben: Im geschlossenen Trenchcoat an einen Baum gelehnt, mit recht strengem Gesichtsausdruck – so hat sie etwa 350 Matches eingeheimst.

Eine eindrucksvolle Anzahl, die sie aber auch viel Geduld kostet., resümiert sie.

Die Nutzerzielgruppe ist zwischen 18 und 35 Jahren.

Die oben beschriebenen Basis-Funktionen von Tinder sind kostenlos.

die Chance, das Single-Leben ein für alle Mal zu beenden, rückt noch näher. Wenn du boostest, wird innerhalb von 30 Minuten dein persönliches Profil unter den Top-Profilen in deiner Nähe angezeigt.

Bedeutet: Du hast zehn Mal mehr Profilbesucher - und die Chance auf ein Match erhöht sich automatisch, ui ui ui.

Genau dieser Aspekt ist Teil der tinderschen Revolution: Dass man es nicht mehr „nötig haben“ muss, um online zu daten. Es ist heute so normal, sich hier umzusehen, wie über Facebook Partys zu organisieren. Den hat sieallerdings nicht über Tinder kennengelernt, sondern über die Konkurrenz-App OK-Cupid.